Genotropin GoQuick

Genotropin GoQuick
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rezeptpflichtig, Kat. A

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Varianten:

  • 07680614210038
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Genotropin enthält gentechnologisch hergestelltes, menschliches Wachstumshormon (auch Somatropin... mehr
Produktinformationen "Genotropin GoQuick"
Genotropin enthält gentechnologisch hergestelltes, menschliches Wachstumshormon (auch Somatropin genannt). Es hat die gleiche Struktur und Eigenschaften wie das in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) des Menschen gebildete Wachstumshormon.
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Genotropin enthält gentechnologisch hergestelltes, menschliches Wachstumshormon (auch Somatropin genannt). Es hat die gleiche Struktur und Eigenschaften wie das in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) des Menschen gebildete Wachstumshormon.

Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

Genotropin® im vorgefüllten Pen GoQuick

Pfizer AG

Was ist Genotropin und wann wird es angewendet?

Genotropin enthält gentechnologisch hergestelltes, menschliches Wachstumshormon (auch Somatropin genannt). Es hat die gleiche Struktur und Eigenschaften wie das in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) des Menschen gebildete Wachstumshormon.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Genotropin wird bei kleinwüchsigen Kindern/Jugendlichen mit ungenügender körpereigener Wachstumshormon-Ausschüttung (Wachstumshormonmangel) oder bei vorgeburtlicher Entwicklungsverzögerung der Körperlänge, bei Wachstumsstörungen infolge chronischen Nierenversagens (sogenannte Niereninsuffizienz), beim sogenannten Prader-Willi-Syndrom zusammen mit einer kalorienreduzierten Diät sowie bei Mädchen mit sogenanntem Turner-Syndrom zur Wachstumsförderung eingesetzt.

Bei Erwachsenen kann Genotropin sowohl bei ausgeprägtem Wachstumshormonmangel als Folge von Erkrankungen der Wachstumshormon produzierenden Drüsen (Hypothalamus und Hirnanhangdrüse) als auch zur Fortsetzung der Behandlung eines bereits in der Kindheit festgestellten Wachstumshormonmangels eingesetzt werden.

Vor der Behandlung mit Genotropin wird der Arzt bzw. die Ärztin den Wachstumshormonmangel, die chronische Niereninsuffizienz, das Prader-Willi-Syndrom oder das Turner-Syndrom durch eine gründliche Untersuchung bestätigen. Eine Behandlung von Wachstumsstörungen sollte von einem Facharzt bzw. einer Fachärztin eingeleitet und sie sollte auch unter Kontrolle eines Facharztes bzw. einer Fachärztin weitergeführt werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei kleinwüchsigen Kindern/Jugendlichen ist Genotropin nur auf das Körperwachstum wirksam, wenn die Wachstumsphase noch nicht abgeschlossen ist.

Jugendliche, die Leistungssport treiben, sollten beachten, dass der Wirkstoff von Genotropin bei Dopingkontrollen einen positiven Befund geben kann.

Wann darf Genotropin nicht eingenommen / angewendet werden?

Genotropin darf nicht angewendet werden:

  • Bei Überempfindlichkeit gegenüber Somatropin oder einem der in Genotropin enthaltenen Hilfsstoffe (siehe Rubrik «Was ist in Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick enthalten?».
  • Wenn Sie einen aktiven Tumor (Krebs) oder eine laufende Antitumorbehandlung haben.
  • Wenn bei Ihnen eine schwerliegende Erkrankung vorliegt (z.B. Komplikationen nach operativen Eingriffen am offenen Herzen oder im Bauchraum, schwere Verletzungen, akute Atemnot oder Ähnliches).
  • Bei gewissen (seltenen) angeborenen Krankheiten wie Down- oder Bloom-Syndrom oder Fanconi-Anämie.

Bei Patientinnen und Patienten mit schwerer Blutzuckerkrankheit (Diabetiker) kann der Arzt bzw. die Ärztin eine Therapie mit Genotropin ausschliessen.

Wenn das Wachstum abgeschlossen ist (geschlossene Epiphysenfugen), ist Genotropin nicht wirksam.

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Genotropin Vorsicht geboten?

Die Behandlung mit Genotropin sollte von einem Arzt bzw. einer Ärztin überwacht werden, der/die in der Diagnose und Behandlung von Patienten mit Wachstumshormonmangel vertraut ist.

Bei einer Behandlung mit Wachstumshormon ist es unerlässlich, alle vom Arzt bzw. der Ärztin verordneten oder empfohlenen Kontrolluntersuchungen genau einzuhalten.

Bei Auftreten von Muskelschmerzen oder unverhältnismässig starken Schmerzen an der Injektionsstelle (mögliche Überempfindlichkeitsreaktion auf das Konservierungsmittel Metacresol) sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen.

In Phasen eines starken Wachstums kann es bei Kindern zum Fortschreiten einer Skoliose (Krümmung der Wirbelsäule) kommen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird sie daher während der Behandlung mit einem Wachstumshormon entsprechend überwachen. Bei Patienten mit Prader-Willy-Syndrom (PWS) kommen Skoliosen häufig vor.

Pankreatitis: Selten kann unter Behandlung mit Genotropin zu einer Entzündung der Bauch-speicheldrüse (Pankreatitis) kommen. Bei Auftreten von starken Oberbauchschmerzen soll-ten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren.

Prader-Willi-Syndrom: Patienten mit Prader-Willi-Syndrom (PWS) müssen vor Beginn der Wachstumshormontherapie auf Anzeichen einer Verengung der Atemwege (Einsetzen oder Verschlimmerung des Schnarchens, pfeifendes Atemgeräusch), nächtlichen Atemstillstand oder Atemwegsinfektionen (z.B. Lungenentzündung) untersucht werden. Falls während der Behandlung mit Genotropin Anzeichen für eine Verengung der Atemwege oder eine Atemwegsinfektion auftreten, müssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin kontaktieren.

Vor und während der Therapie mit Genotropin muss eine effektive Gewichtskontrolle erfolgen. Die Behandlung sollte in Kombination mit einer kalorienreduzierten Diät durchgeführt werden.

Krebserkrankungen: Bei Patienten nach in der Kindheit überstandenen Krebserkrankungen, insbesondere bei solchen, die zur Behandlung ihrer Krebserkrankung eine Bestrahlung des Kopfes erhalten hatten, wurde unter einer Behandlung mit Wachstumshormonen über das Auftreten von Tumoren vor allem im Kopfbereich berichtet. Meist handelte es sich dabei um gutartige Geschwülste der Hirnhäute, es wurden aber auch bösartige Tumoren und Leukämien beobachtet.

Bei Kindern mit bestimmten seltenen genetischen Ursachen eines Kleinwuchses wurde über ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Krebserkrankungen berichtet. Sie werden während der Behandlung mit Genotropin daher engmaschig durch den Arzt bzw. die Ärztin überwacht.

Bei Erwachsenen ist bisher nicht bekannt, ob ein Zusammenhang zwischen einer Behandlung mit Wachstumshormonen und dem erneuten Auftreten von Tumorerkrankungen bestehen könnte.

Bei Veränderungen oder Vergrösserungen von Muttermalen sollten Sie Ihren Arzt. bzw. Ihre Ärztin kontaktieren.

Benigne intrakranielle Hypertonie: In sehr seltenen Fällen kann unter der Behandlung mit Wachstumshormon eine Erkrankung des Gehirns mit einer Erhöhung des Hirndrucks auftreten. Dabei kommt es zu starken oder oft wiederkehrenden Kopfschmerzen, Sehstörungen (Doppelbilder, Einschränkung des Gesichtsfeldes), Bewusstseinsstörungen, Übelkeit und/oder Erbrechen. Sollte Ihr Kind anfangen, über solche Beschwerden zu klagen, müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen. Er/Sie kann entscheiden, die Behandlung abzubrechen und eventuell erst später und unter sorgfältiger Kontrolle wieder aufzunehmen.

Blutzucker: Patienten mit Blutzuckerkrankheit oder bei familiärer Veranlagung dazu müssen speziell ärztlich überwacht werden, da Genotropin den Blutzucker erhöhen und somit eine Erhöhung der Dosierung von Insulin erforderlich machen kann. Über eine solche Dosisanpassung kann nur der Arzt bzw. die Ärztin entscheiden.

Schilddrüsenfunktion: Unter einer Therapie mit Wachstumshormonen kann bei wenigen Patienten eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen. Diese macht sich durch das Auftreten eines oder mehrerer der folgenden Zeichen bemerkbar: allgemeine Schwäche, leichte Ermüdbarkeit, psychische Störungen, Wasseransammlung in den Geweben (Ödeme, z.B. aufgedunsenes Gesicht), Gewichtszunahme, Verstopfung, Vertiefung der Stimme, deutliche Verlangsamung des Herzschlages. Deshalb wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Schilddrüsenhormone im Blut regelmässig kontrollieren und gegebenenfalls zusätzlich die Einnahme von Schilddrüsenhormon verschreiben.

Anwendung unter oraler Östrogentherapie: Bei Frauen, die mit Genotropin behandelt werden und eine orale Therapie mit Östrogenen beginnen, muss möglicherweise die Dosis von Genotropin erhöht werden. Bei Frauen, die unter der Therapie mit Genotropin eine orale Östrogentherapie beenden, muss die Dosis von Genotropin möglicherweise reduziert werden.

Skelettveränderungen: Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sofort mit, wenn Ihr Kind beim Gehen über Schmerzen oder eine Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit in den Hüften oder Knien klagt und/oder anfängt zu hinken. In einem solchen Fall darf die Behandlung mit Genotropin erst fortgesetzt werden, wenn der Arzt bzw. die Ärztin ausgeschlossen hat, dass diese Beschwerden durch eine Verschiebung des Oberschenkelhalses gegenüber dem Gelenkkopf (sogenannte Epiphysenlösung) oder durch eine so genannte Legg-Calvé-Perthes-Krankheit (Durchblutungsstörung des Hüftkopfes) hervorgerufen werden.

Chronisches Nierenversagen: Bei chronischem Nierenversagen sollte Ihre Nierenfunktion von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin während der Behandlung mit Genotropin überwacht und behandelt werden. Erhält eine Patientin bzw. ein Patient mit chronischem Nierenversagen eine Spenderniere (Nierentransplantation), so wird der Arzt bzw. die Ärztin die Behandlung mit Genotropin unabhängig vom Alter der Patientin bzw. des Patienten abbrechen.

Antikörperbildung: Bei wenigen Patienten kann es zur Bildung von Antikörpern gegen Genotropin kommen. Falls Sie nicht wie erwartet auf die Behandlung mit Genotropin ansprechen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine Kontrolle auf Antikörper gegen Somatropin durchführen.

Nebennierenrindenfunktion: Die Behandlung mit Genotropin kann zu einer Beeinträchtigung der Nebennierenrindenfunktion führen. Dadurch kann eine Therapie mit Glukokortikoiden nötig werden. Falls Sie bereits eine Glukokortikoid-Substitutionstherapie erhalten, kann eine Anpassung der Dosis erforderlich sein.

Ältere Patienten: Die Erfahrungen bei Patienten/Innen über 60 Jahren sind beschränkt. Ältere Patienten/Innen reagieren evtl. empfindlicher auf die Wirkung von Genotropin; daher kann es bei ihnen eher zu Nebenwirkungen kommen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Durch gleichzeitige Einnahme gewisser anderer Arzneimittel kann die wachstumsfördernde Wirkung von Genotropin beeinflusst werden. Dazu gehören insbesondere gewisse Hormon-präparate, wie Kortikosteroide (z.B. Cortison, Prednison), Schilddrüsenhormone (z.B. Thyroxin) und Geschlechtshormone (z.B. Oestrogene, Testosteron). Nur Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann über eine allfällige Anpassung der Dosierung dieser Präparate bzw. von Genotropin entscheiden, und er/sie wird Ihnen erklären, welche Vorsichtsmassnahmen in solchen Fällen zu beachten sind.

Zur Schwangerschaftsverhütung sind deshalb nicht hormonale Methoden zu bevorzugen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Genotropin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Genotropin sollte während der Schwangerschaft nicht verabreicht werden. Deswegen sollte jede Patientin während der Therapie eine sichere Empfängnisverhütung auf nicht-hormoneller Basis betreiben, d.h. keine Anti-Baby-Pille zur Verhütung benutzen.

Da nicht bekannt ist, ob Genotropin in die Muttermilch übergeht, sollte vorsichtshalber abgestillt werden.

Wie verwenden Sie Genotropin?

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Der Wirkstoff von Genotropin ist ein Eiweiss‑Hormon, das, wenn es geschluckt wird, ebenso wie mit der Nahrung aufgenommenes Eiweiss im Magen verdaut wird. Weil es durch den Verdauungsprozess wirkungslos würde, muss es unter die Haut (subkutan) gespritzt werden.

Die Dosierung und die Behandlungsdauer werden vom Arzt bzw. der Ärztin auf jede Patientin bzw. jeden Patienten persönlich abgestimmt und festgelegt.

Normalerweise werden verabreicht:

  • bei Kindern/Jugendlichen mit Wachstumshormonmangel 0.025-0.035 mg pro kg Körpergewicht und Tag;
  • bei Prader-Willi-Syndrom 0.035 mg pro kg Körpergewicht und Tag. Die tägliche Dosis von 2.7 mg sollte nicht überschritten werden. Der Kohlenhydratstoffwechsel sollte vom Arzt bzw. der Ärztin kontrolliert werden;
  • bei Erwachsenen mit Wachstumshormonmangel wird die Dosis individuell eingestellt, abhängig davon, wie Sie auf die Therapie ansprechen und welche Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten. Bei Erwachsenen, welche die Wachstumshormon-Therapie nach einem Wachstumshormonmangel in der Kindheit fortsetzen, wird die Behandlung mit einer Dosis von 0.2-0.5 mg pro Tag empfohlen. Bei Patienten/Innen, bei denen der Wachstumshormonmangel erst im Erwachsenenalter festgestellt wird, wird normalerweise mit 0.15–0.30 mg pro Tag begonnen. Die Erhaltungsdosis übersteigt selten 1.33 mg pro Tag. Mit zunehmendem Alter nimmt die benötigte Dosis ab. Bei Patienten/Innen über 60 Jahren sollte die Therapie mit einer Dosis von 0.1–0.2 mg pro Tag beginnen. Die Erhaltungsdosis übersteigt bei diesen Patienten/Innen selten 0.5 mg pro Tag;
  • bei Turner-Syndrom und bei chronischer Niereninsuffizienz 0.045-0.050 mg pro kg Körpergewicht und Tag;
  • bei kleinwüchsigen Kindern mit vorgeburtlicher Entwicklungsverzögerung der Körperlänge 0.033-0.067 mg pro kg Körpergewicht und Tag.

Die genaue vom Arzt bzw. der Ärztin festgelegte Einzeldosis wird subkutan (unter die Haut) gespritzt. Der Arzt bzw. die Ärztin verschreibt dazu Genotropin in der erforderlichen Dosierungsstärke, und er/sie oder die von ihm/ihr bezeichnete Fachperson gibt Ihnen genaue Instruktionen zur Herstellung der Genotropin-Lösung und zur Spritztechnik. Bitte wenden Sie sich bei der geringsten Unsicherheit bezüglich des Vorgehens an diese Spezialisten.

Zubereitung der Lösung

Genotropin 5 mg und Genotropin 12 mg werden direkt in den Injektionspens GoQuick 5 und GoQuick 12 aufgelöst. Im vorderen Teil der im Pen integrierten Zweikammerampulle befindet sich der gefriergetrocknete pulverförmige Wirkstoff, im hinteren Teil das Lösungsmittel.

Genaue Hinweise zur Handhabung entnehmen Sie bitte der ausführlichen Gebrauchsanweisung am Ende dieser Packungsbeilage.

Hinweise zur Anwendung

Spritzen Sie die Genotropinlösung, wie vom Arzt bzw. der Ärztin oder der Fachperson instruiert, subkutan (unter die Haut) in den Oberschenkel, eventuell auch in die Bauchdecke oder in das Gesäss. Um Rückbildungserscheinungen (Gewebeschrumpfung unter der Haut, sogenannte Lipoatrophie) an der Injektionsstelle zu vermeiden, müssen Sie diese täglich wechseln, d.h. es sollte nie zweimal hintereinander in die genau gleiche Hautstelle gespritzt werden. Die Injektionsstelle soll nicht massiert werden.

Die vom Arzt bzw. der Ärztin verordnete Dosis wird allgemein abends vor dem Zubettgehen verabreicht.

Wenn Sie einmal eine Dosis vergessen haben, dann fahren Sie am darauffolgenden Tag wie gewohnt weiter. Auf keinen Fall dürfen Sie die verpasste Dosis zusammen mit der nächsten spritzen.

Die Behandlung dauert im Allgemeinen Jahre, d.h. so lange, bis mit einer Fortsetzung der Behandlung mit Genotropin kein weiteres Wachstum mehr erzielt werden kann. Das ist der Fall, wenn in den Oberschenkeln die sogenannten Epiphysenfugen, d.h. die Übergänge zwischen den langen Röhrenknochen und den Gelenkköpfen, geschlossen sind und damit das Knochenwachstum beendet ist. Dieser Zustand kann nur vom Arzt bzw. der Ärztin festgestellt werden.

Alle vom Arzt bzw. der Ärztin verordneten oder empfohlenen Kontrolluntersuchungen sind genauestens einzuhalten.

Welche Nebenwirkungen kann Genotropin haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Genotropin auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Bei Erwachsenen: Empfindungsstörungen/Kribbeln, Steifheit in Armen und Beinen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Wassereinlagerung (die sich als geschwollene Finger oder geschwollene Fussgelenke äussert).

Bei Kindern: vorübergehende Rötung, Juckreiz, Brennen oder Schmerz an der Einstichstelle.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Bei Erwachsenen: Schmerzen oder Brennen an Händen oder Unterarmen (bekannt als Karpaltunnelsyndrom).

Bei Kindern: Empfindungsstörungen/Kribbeln, Steifheit in Armen und Beinen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Wassereinlagerung (die sich als geschwollene Finger oder geschwollene Fussgelenke äussert), Hautausschlag, Juckreiz, Nesselfieber.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Bei Erwachsenen: Anstieg des Blutzuckers, Diabetes mellitus, Auftreten von Zeichen einer Unterfunktion der Schilddrüse, erhöhter Hirndruck (mit Beschwerden wie starken Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Erbrechen), Vergrösserung der Brustdrüse beim Mann.

Bei Kindern: erhöhter Hirndruck (mit Beschwerden wie starken Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Erbrechen), vorzeitig (im Kindesalter) auftretendes Wachstum einer oder beider Brustdrüsen.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Bei Kindern: Leukämie (bei einer kleinen Anzahl von Kindern mit Wachstumshormonmangel, von denen einige Somatropin erhielten, wurde über das Auftreten von Leukämie berichtet. Es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, dass eine Wachstumshormontherapie die Häufigkeit von Leukämien bei Patienten ohne prädisponierende Faktoren erhöht.).

Einzelfälle

Bei Erwachsenen: Schlafapnoe (Unterbrechung der Atmung im Schlaf) bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom, Überempfindlichkeitsreaktionen auf den Hilfsstoff Metacresol (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Genotropin Vorsicht geboten?»), Grössenzunahme oder Veränderungen von vorbestehenden Muttermalen, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselfieber, Schwellung im Gesicht (aufgrund Wassereinlagerung).

Bei Kindern: Epiphysenlösung, Legg-Calvé-Perthes-Krankheit (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Genotropin Vorsicht geboten?»), Bauchspeicheldrüsenentzündung (die sich als starke Oberbauchschmerzen äussert), Schwellung im Gesicht (aufgrund Wassereinlagerung).

Seltene Fälle von plötzlichem Tod bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom unter Somatropin-Behandlung wurden berichtet. Es konnte jedoch kein eindeutiger Zusammenhang mit der Somatropin-Behandlung nachgewiesen werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Aufbewahrung von noch nicht aufgelöstem Genotropin

Im Kühlschrank (2-8 °C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nicht einfrieren.

Innerhalb des aufgedruckten Verfalldatums darf das Präparat einmalig aus dem Kühlschrank entnommen werden und dann maximal einen Monat bei Raumtemperatur (15-25 °C) gelagert werden. 

Aufbewahrung von gelöstem Genotropin

Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick 5: 4 Wochen im Kühlschrank (2-8 °C).

Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick 12: 4 Wochen im Kühlschrank (2-8 °C) oder 1 Woche bei Raumtemperatur (15-25 °C).

4 Wochen nach Anbruch, darf der vorgefüllte Pen GoQuick nicht mehr verwendet werden, selbst wenn noch Injektionslösung enthalten sein sollte.

Eine einmal gefrorene Genotropinlösung darf nicht mehr verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick enthalten?

Wirkstoffe

Vorgefüllter Pen GoQuick 5 mit integrierter Zweikammerpatrone Genotropin 5 mg enthält 5.0 mg Somatropin.

Vorgefüllter Pen GoQuick 12 mit integrierter Zweikammerpatrone Genotropin 12 mg enthält 12.0 mg Somatropin.

Hilfsstoffe

Glycin, Natrii phosphates; Lösungsmittel: Wasser für Injektionszwecke, Mannitol und 3 mg des Konservierungsmittels Metacresol pro 1 ml Fertiglösung.

Zulassungsnummer

61421 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick? Welche Packungen sind erhältlich?

Sie erhalten Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick in Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt, in folgenden Packungsgrössen:

Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick 5: 1 und 5 Pens (mit je 1 integrierter Zweikammerpatrone zu 1 ml à 5 mg).

Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick 12: 1 und 5 Pens (mit je 1 integrierten Zweikammerpatrone zu 1 ml à 12 mg).

Zulassungsinhaberin

Pfizer AG, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

PIL V013

GEBRAUCHSANWEISUNG

Wichtige Informationen

Lesen Sie diese Anweisungen bitte vor Gebrauch von Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick vollständig durch.

Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick

Der GoQuick ist ein Multidosis-Fertigpen, der 5.0 mg resp. 12.0 mg Somatropin enthält und nach dem Aufbrauchen der enthaltenen Gesamtmenge zu entsorgen ist. Das Genotropin im Pen wird nur einmal gemischt, und zwar wenn Sie einen neuen Pen in Betrieb nehmen. Ein Wechsel der Patronen ist nicht erforderlich. Sie beginnen mit einem neuen Pen, wenn der alte Pen aufgebraucht ist oder spätestens 4 Wochen nach Anbruch des alten Pens.

Der Pen besitzt einen Dosisspeicher (Memory). Bei einem neuen Pen muss die Dosis nur einmal eingestellt werden. Der Pen gibt dann bei jeder Injektion dieselbe Dosis ab. Je nach Wunsch können Sie den Pen mit oder ohne Nadelsichtschutz verwenden (siehe Schritt 4).

Bevor Sie Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick anwenden

  • Lassen Sie sich von Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder dem medizinischen Fachpersonal in den Gebrauch des GoQuick einweisen.
  • Machen Sie sich mit den einzelnen Teilen des GoQuick vertraut.
  • Stellen Sie fest, wie hoch Ihre Dosis ist. Achten Sie darauf, dass Sie den GoQuick mit der richtigen Dosierung haben (grünes Logo für die 5 mg Dosierung und violettes Logo für die 12 mg Dosierung).
  • Waschen Sie sich die Hände vor jedem Gebrauch.

 

Einstellen und Anwenden eines neuen vorgefüllten Pens GoQuick

Bei der nachfolgenden Beschreibung wird die Anwendung des GoQuick 5 und 12 erklärt. Die Abbildungen beziehen sich auf den GoQuick 12 mit violetten Farbmarkierungen. Beim GoQuick 5 sind die jeweiligen Farbmarkierungen grün. Die Anwendung ist – abgesehen von Schritt 5b, wo beide GoQuicks abgebildet sind - bei beiden Dosierungsstärken identisch.

Schritt 1 Anbringen der Nadel

  1. Ziehen Sie die weisse Verschlusskappe gerade vom Pen ab.
  2. Ziehen Sie das Verschlusssiegel von einer neuen Nadel ab.
  3. Halten Sie die Patronenhalterung fest in der Hand (Abbildung 1).
  4. Stecken Sie die Nadel auf die Spitze der Patronenhalterung.
  5. Schrauben Sie die Nadel vorsichtig auf den Pen. Nicht zu fest anziehen!
  6. Lassen Sie beide Nadelschutzkappen auf der Nadel.

Schritt 2 Auflösen des Genotropins

  1. Halten Sie den Pen so, dass die Nadel nach oben zeigt und die Markierung A Ihnen zugewandt ist (Abbildung 2).
  2. Drehen Sie die Patronenhalterung im Uhrzeigersinn kräftig in den Pen hinein, bis B (Markierung C wandert dabei nach links) in die Kerbe einrastet.
    • Schwenken Sie den Pen leicht hin und her. Schütteln Sie den Pen nicht! Schütteln kann das Wachstumshormon schädigen.
  3. Überprüfen Sie, ob die Flüssigkeit in der Patrone klar ist.
    Das Pulver muss vollständig aufgelöst sein.
    • Sollte das nicht der Fall sein, schwenken Sie den Pen etwas länger leicht hin und her.
  4. Überprüfen Sie nochmals die Flüssigkeit. Vergewissern Sie sich, dass diese jetzt klar ist.
    • Wenn die Flüssigkeit klar ist, gehen Sie zu Schritt 3.
    • Falls die Flüssigkeit immer noch trüb ist oder weiterhin Pulver zu sehen ist, nehmen Sie einen neuen Pen.

Schritt 3 Entfernen der Luft

  1. Ziehen Sie die äussere Nadelschutzkappe von der Nadel ab. Bewahren Sie diese auf, damit Sie sie später wieder auf die Nadel setzen können (Abbildung 3a).
  2. Lassen Sie die innere Nadelschutzkappe auf der Nadel stecken.
  3. Halten Sie den Pen mit der Nadel nach oben (Abbildung 3b).
  4. Klopfen Sie leicht auf die Patronenhalterung, damit eingeschlossene Luft nach oben steigen kann.
  5. Drehen Sie kräftig im Uhrzeigersinn an der Patronenhalterung bis C in die Kerbe einrastet.
    • Es sollte etwas Flüssigkeit aus der Nadel austreten und in der inneren Nadelschutzkappe sichtbar sein.

Schritt 4 Anbringen des Nadelsichtschutzes (wahlweise)

  1. Entfernen Sie die schwarze Verschlusskappe vom Nadelsichtschutz (Abbildung 4a).
    • Falls der Nadelschutz herausrutscht, drücken Sie ihn in den Nadelsichtschutz zurück bis ein Klicken zu hören ist.
  2. Halten Sie den Pen in der einen Hand unterhalb des grünen resp. des violetten Logos. Halten Sie mit der anderen Hand den Nadelsichtschutz unterhalb des Nadelschutzes (Abbildung 4b).
  3. Bringen Sie das schwarze Logo auf dem Nadelsichtschutz mit dem grünen resp. violetten Logo auf dem Pen auf eine Linie. Schieben Sie den Nadelsichtschutz vorsichtig auf den Pen, bis er einrastet.

Schritt 5 Laden des Pens

  1. Ziehen Sie die innere Nadelschutzkappe von der Nadel ab. Werfen Sie diese weg (Abbildung 5a).
  2. Überprüfen Sie im Memory-Fenster, ob die kleinste einstellbare Dosis eingestellt ist. Beim GoQuick 5 ist dies 0.1 mg, beim GoQuick 12 0.3 mg.
  3. Drehen Sie die graue Dosiseinstellscheibe in Richtung der Pfeile, bis kein Klicken mehr zu hören ist (Abbildung 5b).
  4. Halten Sie den Pen mit der Nadel nach oben (Abbildung 5c mit bzw. ohne Nadelsichtschutz).
  5. Drücken Sie den grünen resp. violetten Injektionsknopf bis Flüssigkeit austritt.
  6. Falls bei Schritt e keine Flüssigkeit austritt, wiederholen Sie Schritt b-e in diesem Abschnitt bis zu zwei Mal.
  7. Falls immer noch keine Flüssigkeit austritt, verwenden Sie den Pen nicht.
    • Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt «Fragen und Antworten» am Ende des Textes
  8. Falls Sie den Nadelsichtschutz verwenden, drücken Sie den schwarzen Entsicherungsknopf, um den Nadelschutz auseinanderzuziehen (Abbildung 5d).

Schritt 6 Einstellen der Dosis

  • Verwenden Sie den schwarzen Ring um die Dosis einzustellen. Achten Sie beim Drehen darauf, dass sich die graue Dosiseinstellscheibe nicht mitdreht.
  1. Halten Sie den schwarzen Ring wie in Abbildung 6 dargestellt.
  2. Drehen Sie den schwarzen Ring bis Ihre Dosis und der weisse Zeiger auf einer Linie stehen. Ihr Arzt, Ihre Ärztin bzw. die medizinische Fachperson haben Ihnen die Dosis mitgeteilt.
  3. Falls Sie Ihre Dosis über den weissen Zeiger hinaus gedreht haben, drehen Sie den schwarzen Ring einfach bis zur richtigen Dosis zurück.
  4. Wenn Sie Ihre Dosis einmal eingestellt haben, verändern Sie diese nicht mehr, es sei denn, es wird von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin angeordnet.
Falls Sie den schwarzen Ring nicht drehen können, drücken Sie den grünen resp. violetten Injektionsknopf bis kein Klicken mehr zu hören ist. Fahren Sie dann mit der Dosiseinstellung mittels des schwarzen Ringes fort.

Schritt 7 Aufziehen der Dosis

  1. Drehen Sie die graue Dosiseinstellscheibe in Richtung der Pfeile, bis kein Klicken mehr zu hören ist (Abbildung 7a).
  2. Ihre Dosis auf dem schwarzen Kolben und der weisse Zeiger befinden sich auf einer Linie.
  3. Überprüfen Sie, ob die Dosis, die Sie auf dem schwarzen Kolben aufgezogen haben, mit der Dosis im Memory-Fenster übereinstimmt. Ein Beispiel zeigt Abbildung 7b.
  4. Falls das nicht der Fall sein sollte, vergewissern Sie sich, dass Sie die graue Dosiseinstellscheibe in Richtung der Pfeile gedreht haben, bis kein Klicken mehr zu hören ist.

Schritt 8 Verabreichen einer Injektion (Abbildung mit Nadelsichtschutz)

  1. Bereiten Sie eine Injektionsstelle vor, wie von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin bzw. der medizinischen Fachperson gezeigt.
  2. Halten Sie den Pen über die Injektionsstelle.
  3. Drücken Sie den Pen nach unten, um die Nadel durch die Haut zu stechen.
  4. Drücken Sie nun mit dem Daumen den grünen resp. violetten Injektionsknopf hinunter, bis kein Klicken mehr zu hören ist (Abbildung 8).
    • Zählen Sie langsam bis 5 (5 Sekunden), bevor Sie die Nadel wieder aus der Haut ziehen. Halten Sie, während Sie zählen, den Daumen weiterhin leicht auf den Knopf gedrückt.
  5. Ziehen Sie den Pen gerade aus der Haut heraus.

Schritt 9 Entfernen der Nadel, Verschliessen und Aufbewahren des Pens

Schritt 9a: Variante mit Nadelsichtschutz

  1. Stecken Sie die äussere Nadelschutzkappe wieder auf den Nadelschutz (Abbildung 9a).
  2. Benutzen Sie die Nadelschutzkappe, um den Nadelschutz hinunterzudrücken, bis er einrastet.
  3. Schrauben Sie die Nadel mithilfe der Nadelschutzkappe ab und entsorgen Sie diese in einem für gebrauchte Nadeln geeigneten, nicht durchstechbaren und geschlossenen Abfallbehälter.
  4. Lassen Sie den Nadelsichtschutz auf dem Pen.
  5. Stecken Sie die schwarze Verschlusskappe auf den Nadelsichtschutz. Bewahren Sie den Pen im Kühlschrank auf.

Schritt 9b: Variante ohne Nadelsichtschutz

  1. Berühren Sie die Nadel nicht!
  2. Verschliessen Sie die Nadel vorsichtig mit der äusseren Nadelschutzkappe (Abbildung 9b).
  3. Schrauben Sie die Nadel mithilfe der Nadelschutzkappe ab und entsorgen Sie diese in einem für gebrauchte Nadeln geeigneten, nicht durchstechbaren und geschlossenen Abfallbehälter.
  4. Stecken Sie die weisse Verschlusskappe auf den Pen. Bewahren Sie den Pen im Kühlschrank auf.

Routinemässige Anwendung des GoQuick

  1. Ziehen Sie die schwarze Verschlusskappe vom Nadelsichtschutz oder die weisse Verschlusskappe vom Pen.
  1. Bringen Sie eine neue Nadel an.
  • Variante mit Nadelsichtschutz:
    • Falls der Nadelschutz herausrutscht, drücken Sie ihn in den Nadelsichtschutz zurück.
    • Bringen Sie eine neue Nadel an der Spitze der Patronenhalterung an.
  • Variante ohne Nadelsichtschutz:
    • Bringen Sie eine neue Nadel an der Spitze der Patronenhalterung an.
  1. Entfernen Sie beide Nadelschutzkappen. Heben Sie die äussere Nadelschutzkappe auf.
  1. Falls Sie den Nadelsichtschutz verwenden, drücken Sie den schwarzen Entsicherungsknopf, um den Nadelschutz auseinanderzuziehen.
  1. Drehen Sie zum Aufziehen der Dosis die graue Dosiseinstellscheibe, bis kein Klicken mehr zu hören ist.
  1. Überprüfen Sie, ob die Dosis, die Sie aufgezogen haben, mit der Dosis die Sie im Memory-Fenster eingestellt haben, übereinstimmt.
    • Ist die von Ihnen aufgezogene Dosis kleiner, ist im Pen nicht die volle Dosis Genotropin aufgezogen.
    • Richten Sie sich für diesen bestimmten Fall danach, was Ihnen der Arzt/die Ärztin bzw. die medizinische Fachperson dazu gesagt hat.
  1. Bereiten Sie eine Injektionsstelle vor, wie von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin bzw.der medizinischen Fachperson gezeigt.
  2. Verabreichen Sie sich die Injektion.
    • Drücken Sie den Pen nach unten, um die Nadel durch die Haut zu stechen.
    • Drücken Sie den grünen resp. violetten Injektionsknopf nach unten, bis kein Klicken mehr zu hören ist.
    • Zählen Sie langsam bis 5 (5 Sekunden), bevor Sie die Nadel wieder aus der Haut ziehen. Während Sie zählen, halten Sie den Daumen weiterhin leicht auf den Knopf gedrückt.
    • Ziehen Sie den Pen gerade aus der Haut heraus.
  1. Entfernen Sie die Nadel.
  • Variante mit Nadelsichtschutz
    Verwenden Sie die äussere Nadelschutzkappe, um den Nadelschutz herunterzudrücken, bis er einrastet.
  • Variante ohne Nadelsichtschutz
    • Die Nadel vorsichtig mit der äusseren Nadelschutzkappe verschliessen.
  • Verwenden Sie die äussere Nadelschutzkappe, um die Nadel abzuschrauben. Entsorgen Sie die Nadel in einem dafür vorgesehenen Abfallbehälter.
  1. Verschliessen Sie den Nadelsichtschutz bzw. den vorgefüllten Pen und lagern Sie ihn im Kühlschrank.

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

  • Mischen Sie Pulver und Flüssigkeit im GoQuick erst dann, wenn eine Nadel auf dem Pen angebracht ist.
  • Lagern Sie den GoQuick nicht mit aufgesetzter Nadel. Das Genotropin kann aus dem Pen austreten und es können sich in der Patrone Luftblasen bilden. Entfernen Sie vor dem Aufbewahren immer die Nadel und setzen Sie die Verschlusskappe bzw. den Nadelsichtschutz auf den Pen.
  • Achten Sie darauf, dass der Pen nicht herunterfällt.
  • Sollte der Pen heruntergefallen sein, müssen Sie ihn wieder laden, wie in Schritt 5 der Gebrauchsanweisung beschrieben. Falls ein Teil Ihres Pens in irgendeiner Weise beschädigt erscheint, verwenden Sie den Pen nicht. Wenden Sie sich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder eine medizinische Fachperson um einen anderen Pen zu beziehen.
  • Reinigen Sie Pen und Nadelsichtschutz mit einem trockenen Tuch. Der Pen darf nicht mit Wasser in Berührung kommen.
  • Verwenden Sie für jede Injektion eine neue Nadel.
  • Entsorgen Sie alle gebrauchten Nadeln in einem geeigneten, nicht durchstechbaren und geschlossenen Abfallbehälter. Fragen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin bzw. eine medizinische Fachperson, wie Sie die Nadel korrekt entsorgen.
  • Teilen Sie Pen oder Nadeln nicht mit anderen Personen.

Allgemein

Die Zahlen und Linien auf der Patronenhalterung helfen Ihnen, abzuschätzen, wieviel Genotropin noch im Pen enthalten ist. Ist im Pen nicht mehr eine volle Dosis Genotropin enthalten, können Sie - wie unter Punkt 6 «Routinemässige Anwendung des GoQuick» beschrieben - an der Skala auf dem schwarzen Kolben ablesen, wieviel des Arzneimittels sich noch im Pen befindet.

  • Den Nadelsichtschutz nicht wegwerfen, zum Entfernen einfach vom Pen abdrehen. Heben Sie ihn auf, um ihn mit jedem neuen Pen weiter zu verwenden.

FRAGEN UND ANTWORTEN

Frage

Antwort

Was mache ich, wenn ich nach meiner Injektion mehr als nur einen kleinen Tropfen Flüssigkeit auf der Nadel sehe?Warten Sie bei Ihrer nächsten Injektion genau 5 Sekunden, bevor Sie die Nadel aus der Haut ziehen. Wenn Sie dann nach dem Herausziehen immer noch Flüssigkeit an der Nadel sehen, warten Sie das nächste Mal noch etwas länger.
Ist es problematisch, wenn in der Patrone Luftblasen zu sehen sind?Nein, bei normaler Anwendung können sich kleine Mengen an Luftblasen in der Patrone befinden.
Was soll ich machen, wenn Genotropin aus dem Pen ausläuft?Vergewissern Sie sich, dass die Nadel korrekt angebracht ist.
Was mache ich, wenn ich vergessen habe, den Pen, den ich gerade benutze, über Nacht in den Kühlschrank zu legen?

GoQuick 5: Werfen Sie den Pen weg und verwenden Sie einen neuen GoQuick 5.

GoQuick 12: Der Pen kann 1 Woche bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahrt werden. Innerhalb dieser Frist können Sie den Pen weiter verwenden.

Was mache ich, wenn sich die schwarze Memory-Einstellscheibe nicht drehen lässt?

Sie haben wahrscheinlich die graue Dosiseinstellscheibe gedreht. Die schwarze Memory-Einstellscheibe wird vom Pen gesperrt, so dass sich Ihre Dosis während der Injektion nicht verändern kann.

Drücken Sie den grünen resp. violetten Injektionsknopf, um die schwarze Memory-Einstellscheibe zu entsperren. Denken Sie daran, dass aus der Nadel etwas Flüssigkeit austritt. Stellen Sie dann Ihre Dosis ein.

Was mache ich, wenn mein Arzt/meine Ärztin die Dosis ändert, und ich bereits einen Pen begonnen habe?Stellen Sie die neue Dosis ein, indem Sie die schwarze Memory-Einstellscheibe ändern.
Was mache ich, wenn ich die falsche Dosis injiziert habe?Rufen Sie sofort Ihren Arzt,/Ihre Ärztin oder die medizinische Fachperson an und folgen Sie deren Anweisungen.
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